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Für diejenigen, die mich persönlich kennen und, trotz oder gerade wegen meiner Denkweise, mögen oder auch nicht mögen, folgende Mitteilung: Die von der DDC-Führung 2009 gegen mich ausgesprochene Abberufung als Zuchtrichter auf Lebenszeit wegen begangener 'Richterschelte' wurde kürzlich in einem von mir neu eingeleiteten Verfahren vom gegenwärtigen erkennbar unparteiischen Ehrenrat und auch vom neuen Erweiterten Vorstand erwartungsgemäß aufgehoben, diesmal allerdings die Troika der Schiedsleute einstimmig und der Erw. Vorstand bedeutsamerweise dennoch 'nur' mehrheitlich.
Es gibt also doch noch welche, die sich selbst von den inzwischen erwiesenen, glaubhaften, stichhaltigen und deshalb einleuchtenden Tatsachen, festgestellt durch ein völlig neutrales Gremium, nicht überzeugen, umstimmen lassen wollen, darüberhinaus heute (!) noch fordern, daß ich dennoch um Verzeihung bitten solle, obwohl von Anfang an bekannt war, weshalb es damals zur 'Richterschelte' zwangsläufig kommen mußte!
Einige der damals an diesem Tatbestand beteiligten Kontrahenten aus der Führungsriege sind übrigens bemerkenswerterweise inzwischen nicht mehr in ihrem bisherigen Amt tätig …
Mein Wunschdenken war, während des für jeden von uns begrenzten Aufenthalts auf dieser Erde, meinen biologisch bedingten Abgang als Züchter & Zuchtrichter mit erhobenem Haupt selbst bestimmen zu dürfen und keine erkennbar gewollte, unverhältnismäßige, von unnachgiebigen, unversöhnlichen Menschen gesteuerte Ablösung erfahren zu müssen. – Dies scheint nun gegeben zu sein!
Meine Devise war stets in dieser nervenaufreibenden Club-Sache: Höre niemals auf für die Gerechtigkeit zu kämpfen.
Weil wer warten kann, dem kommt doch noch alles zur rechten Zeit! "… Ich habe Fertig!" – Dieser angemessene und auch passende Ausspruch stammt vom ehemaligen Bayern- Trainer Giovanni Trapattoni anläßlich eines Wutausbruchs während einer Pressekonferenz.
Sozialisation
: Körperlicher & mentaler Entwicklungsprozeß der Einordnung eines Individuums in die Gemeinschaft
Auch bei Hunden wird dieser Begriff verwendet, um die Fortentwicklung zu kennzeichnen, in der sie sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, ihre lebensnotwendigen Regeln kennen lernen und Bindungen eingehen. Sozialisation entwickelt sich besonders intensiv während der ersten Lebensmonate. Bereits beim Welpen finden entsprechende Haltungsbedingungen vorausgesetzt folgende Abläufe statt:
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Sozialisation mit Artgenossen (Erlernen zwischenhundlicher Kommunikation)
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Sozialisation mit anderen Tierarten (Katzen, Meerschweinchen, Pferde, Vögel)
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Sozialisation mit unvertrauten und für den Hund ungewöhnliche Menschen wie Behinderte, Dunkelhäutige, Bärtige, usw.
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Gewöhnung an alltägliche Umweltreize wie Fahrradklingeln, Flugzeuge, Martinshorn, Autobus-/Bahnhofs- & Straßenbahnverkehr, sowie vertraut machen mit Menschenansammlungen oder Verkehrsgetümmel allgemein, ebenso ungewohnten Knallgeräuschen (Silvesterknaller).
Die wichtigste Sozialisierungsphase des Hundes erstreckt sich in etwa von der 3. bis zur 12. Lebenswoche. Grundlage ist die Ausreifung der Sinnesorgane und die Entfaltung motorischer Fähigkeiten. Die Sozialisation gegenüber Artgenossen findet dabei mit 38 Wochen etwas früher statt als im Vergleich zu Menschen (5.12. Woche). In dieser Zeit lernen Hunde neue Verhaltensweisen und entwickeln für erwachsene Hunde typische Bewegungen sowie Nahrungsaufnahme-, Kot- und Harnabsatzverhalten. Sie eignen sich die arteigene Körpersprache an, zeigen spielerisches Bellen und Beißen, erlernen die Beißhemmung und das Deuten der menschlichen Körpersprache. Mit der Sozialisierungsphase ist der Erwerb von kontaktfähigen Fertigkeiten jedoch noch nicht abgeschlossen, sie müssen durch lebenslange soziale Interaktionen weiterhin aufrecht erhalten werden. Für diesen Zweck bieten Hundevereine heutzutage entsprechende Kurse an, die sie als "Welpenspielstunden" oder "Prägungsspieltage" bezeichnen. Ein sorgsam sozialisierter Hund hat gelernt, friedfertig und aufgeschlossen mit fremden Personen, Kindern und anderen Haustieren umzugehen. Die Entwicklung jedes Hundes wird überwiegend von seiner erworbenen Sozialisation und Erziehung bestimmt. Unzureichend sozialisierte Hunde haben Schwierigkeiten, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Sie neigen zu ängstlichem oder aggressivem Verhalten und anderen Verhaltensstörungen. Sozialisationsprozesse, die in den ersten 14 Lebenswochen und -monaten nicht stattfinden, können nicht vollständig nachgeholt werden. Ein Hund ohne Sozialisation bis zur 14. Lebenswoche ist praktisch weder erziehbar noch trainierbar. In welchem Maße daraus bleibende Verhaltensstörungen resultieren, hängt von der weiteren Entwicklung des Hundes ab und ist individuell sehr verschieden.
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