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Auch habe ich Herrn Hans Friedrich in Belleben, dem Sohn des Gründers unseres Ursprungsvereins, und Frau Gisela Zschelletzschky, die sich insgesamt, und in der Aufarbeitung der DDR-Dalmatinergeschichte im besonderen, in hohem Maße verdient gemacht hat, persönlich mit einem Chronik-Exemplar bedacht.
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Burghard Hayek, Annemarie Manz, Hans Friedrich, | ||
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Waldtraut Friedrich, Enkelsohn Björn Asmus, |
| Waldtraut Friedrich, Gisela Zschelletzschky, Hans Friedrich |

In letzter Zeit bekomme ich öfter mal zu hören, daß man diese Chronik eigentlich bereits besitze, aber davon eben nur die 1. oder 2. Auflage. Oder warum ich denn die hinzugekommenen Nachträge nicht in einem Addendum zusammengefaßt hätte.

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"Wollen Sie ein wenig im Inhaltsverzeichnis dieser Chronik stöbern? Danntun Sie's doch!">> Inhaltsverzeichnis (als PDF) <<

Anlaß zur Entstehung dieses Buches war meine entmutigende Erkenntnis, daß es bisher keine eigentliche profunde Chronik über Deutschlands Dalmatiner gibt. Gelegentliche, veröffentlichte, oberflächliche, sogar widersprüchliche Berichte über unsere jüngere Geschichte in der »Dalmatinerpost« des DDC, im »Unser Rassehund«, auch im Jubiläumsband »75 Jahre Deutscher Dalmatiner-Club von 1920 e. V.« und neuerdings in der clubeigenen Homepage waren und sind derart lücken- und zudem fehlerhaft, daß ich beschloß, selbst die Initiative zu ergreifen und nichts unversucht zu lassen, das Leben unserer Altvordern zu entwirren. Die deutsche Dalmatinerzucht, somit auch die Entstehung des Zuchtbuches, bedurften einer großzügigeren Erwähnung und damit auch intensiveren Recherche, – und das so bald wie nur möglich! – weil sonst nichts mehr auffindbar ist, zumindest alle entscheidenden Ereignisse leider Gottes unweigerlich und endgültig der Vergessenheit anheimfallen. Deshalb habe ich über nahezu neun Jahre in mühevoller Klein- und Sucharbeit versucht, die verflossene Zeit, vor allem hierzulande, so gut wie noch möglich umzupflügen und das Ergebnis in der Dokumentation »Deutschlands Dalmatinergeschichte« niederzuschreiben. Der Ursprungsverein, der »Verein der Dalmatinerfreunde«, ebenso sein amtlicher Nachfolger, der »DDC«, geben dabei hauptsächlich den Hintergrund und die Atmosphäre. Aus einer Vielfalt verschiedener Quellen und Unterlagen wurde eine eher eigenwillige Auslese und Aneinanderreihung für dieses Werk getroffen und mitunter ohne chronologische Zwänge erstellt. Es wurde versucht die einzelnen Zeitabschnitte zumindest noch in groben Zügen darzustellen und gleichsam "Erlebtes" wachzurufen. Erste Befragungen, in meiner näheren und weiteren Umgebung, fanden, im ganzen gesehen, ein so starkes Echo, daß ich zunächst beschloß, Beiträge, Nachweise und Bilder zu diesem Anlaß zu sammeln. Glücklicherweise entdeckte ich Spuren, die teilweise noch nicht endgültig verwischt sind, und ich habe zudem noch lebende Angehörige aufgespürt, um all das zurückzuholen und zu dokumentieren, was fast schon vergessen war. Bei leicht lesbaren (Hand-)Schriften wurde auf eine Übertragung verzichtet. Die wortgetreue genaue Übernahme der Schreibweisen bei Aktenstücken, Briefen etc. erfolgte um der Authentizität willen. Die weit verzweigten Wurzeln führten auch in die Tschechei, nach Österreich, nach Kroatien und Italien, in die Schweiz, nach England, sogar nach Schweden. Die Datenerfassung wurde in der Folge außerdem durch einige Einzelbefragungen ergänzt. Die von mir Angesprochenen reagierten größtenteils positiv, vor allem bei meinen Nachforschungen in Ostdeutschland und auch im Ausland wurde mir rege Unterstützung zuteil. Viele Quellen sprudelten fleißig, wenn manchmal auch recht zäh, bei der Zusammenstellung der Chronik. Neben zahlreichen Berichten, Zeitungsausschnitten, Erinnerungsstücken, Briefen usw. stellte man mir auch viele Fotos zur Verfügung. Fast Vergessenes oder gar nicht Bekanntes wird uns dadurch vor Augen geführt, gemäß dem Motto: Dalmatinereien – von allem etwas. Zweifellos ist jedoch weder ein noch so eindrucksvoller Text, noch das beste Foto imstande, das Geschehen vergangener Tage abermals so wiederzugeben, wie es die Zeitzeugen selbst unmittelbar unter dem Eindruck der damaligen Ereignisse erlebt haben. Dieses wohl einzigartige, spannende Buch ist lebendige Zeitgeschichte und soll eine kleine historische Arbeit sein; und alles in dieser Fleißarbeit ist belegt oder belegbar. Es möchte eine veritable Illustration, eine Fundgrube über unsere Dalmatiner für Dalmatiner-Liebhaber sein. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch, kurzweilig und spannend zugleich, manchmal mit unangenehm-ehrlichem Spiegel-Vorhalten, ohne dabei die Augen vor den gegebenen Umständen und dem zusammenhängenden Bereich zu verschließen. Vielleicht interessiert es auch zu erfahren, seit wann und weshalb wir heute im VDH drei eingetragene Dalmatinervereine in Deutschland haben ... Ich beabsichtige auch nicht mit meiner Meinung zu verschiedenen kritischen Ereignissen allen Lesern gerecht, everybody’s darling, zu werden. Dieses Buch der Geschichte ist verständlicherweise nun mal auch eine Sammlung von persönlichen Ansichten. Mir hat es (fast) immer wieder Spaß bereitet, und ich hoffe, daß ich es Ihnen in gleicher Weise so übermitteln kann. Die des Umfanges wegen in drei Bände aufgeteilte Chronik ist auch ein einmaliges Nachschlagewerk Deutscher Dalmatinerhistorik, nachdem etwas Ähnliches nicht vorhanden ist. – Es hat zwar die Absicht ein beredtes Zeugnis reger deutscher Dalmatinergeschichte durch Land und Zeit zu sein, aber die Suche nach der bereits verloren geglaubten Vergangenheit ist dennoch keine Arbeit von wissenschaftlicher Gründlichkeit oder gar zu erwartender Vollständigkeit, obgleich fortwährend Änderungen und Ergänzungen von mir vorgenommen wurden, stets neu gewonnene Erkenntnisse berücksichtigt und eingeordnet, nach der auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgeführten Formel "panta rhei", "alles fließt", soll also heißen, daß alles im Fluß, daß Sein in ewiger Bewegung ist. Ursprünglich hatte ich mir die Recherche zu dieser Chronik anders vorgestellt und gewünscht. Hätten nämlich die Vorstände aller drei Vereine, nachdem sie eigentlich die selben Vereinswurzeln miteinander haben, es ausnahmsweise zur gemeinsamen Sache erklärt, dann hätten wir hier und heute bestimmt einen fundierteren und ergiebigeren Wissensstand zum Wohle der nachgeborenen Generationen vorliegen. Man hätte sämtliche Clubmitglieder in den clubeigenen Vereinsgazetten hierzu animieren können, daß sie ebenso anhand meiner ersten und zweiten Auflage die von mir bereits erwähnten und nicht mehr existenten Zuchtstätten der Vergangenheit in ihren heimatlichen Bereichen genauer unter die Lupe nehmen, um vielleicht noch Nachgeborene anzutreffen. Ich bin überzeugt, daß wir dann viel mehr neue Erkenntnisse hätten gewinnen und hinterlassen können …
Sollten Sie, werter Leser, in der maßgeblichen Homepage des Deutschen Dalmatiner Clubs v. 1920 e. V. auf der Suche nach entsprechender weiterbildender Literatur sein, so fanden Sie seit Mai 2004 unter "Rasse" die Rubrik "Geschichte des Vereins" --> "Dieser Text wird momentan überarbeitet.".
Nun ist seit Mai 2008 in der DDC-Webseite, "... dem ältesten zuchtbuchführenden Rassehundzuchtverein für Dalmatiner ...", auch dieser Vermerk herausgenommen worden.
Da aber bedauerlicherweise kein neuer verbürgter Beitrag bisher nachfolgte, und wir hiermit "geschichtslos" sind, sah ich es unter diesen Umständen als meine Pflicht an, nachdem ich 10 Jahre speziell darüber mühevoll recherchiert habe, entsprechend zu reagieren. Das bin ich der belegten Geschichte und Fam. Friedrich in Belleben schuldig!
Ebenso werden unter "Literatur zum Dalmatiner" diverse Bücher aus dem In- und Ausland vorgestellt. Von meiner Chronik wurde und wird bis heute weder die 1. Auflage, erschienen im August 1999, noch die 2. erweiterte Ausgabe, veröffentlicht im März 2002, erwähnt. Und die 3. dreibändige Edition gibt es nach mehrmaliger Vorankündigung mittlerweile auch seit Juli 2007 ...
Ein Interesse an der geschichtlichen, komplettierenden Wahrheit ist augenscheinlich nicht erkennbar. Ich selbst kann mit dieser Crux gut leben, aber ob die Dalmatinerleute generell es auch so sehen bzw. verstehen, bezweifle ich ...
Mein Dank gilt auch allen Leihgebern, die mir ihre wohl behüteten Autographe auf Treu und Glauben zum Digitalisieren und zur Erfassung ihrer Dokumente zur Verfügung gestellt haben.
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Hinweis: Da der 249seitige »Ratgeber für den Dalmatiner-Freund« ebenso wie die Chronik »Deutschlands Dalmatinergeschichte« Eigenprodukte sind, können sie auch nur über mich erhalten werden.